• 21.7.2026
  • Lesezeit: 2 Min.

München, Bayern und die TUM präsentieren Pläne für Olympia 20XX

Gemeinsam für Olympia

München soll sich um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele bewerben – das war das klare Ergebnis eines Bürgerentscheids im Herbst 2025. Welche Stadt für Deutschland ins Rennen geht, entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Herbst. Am 21. Juli wurde den Vertreterinnen und Vertretern der deutschen olympischen Spitzenverbände auf dem Campus im Olympiapark der Technischen Universität München die Impulse für den Sport im Münchner Bewerbungskonzept vorgestellt.

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann, Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und Münchens Oberbürgermeister (von links) Andreas Heddergott / TUM
TUM-Präsident Thomas F. Hofmann, Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (von links) wollen die Vertreterinnen und Vertreter der Olympischen Sportverbände davon überzeugen, München für die Olympischen und Paralympischen Spiele ins Rennen zu schicken.

Auf dem TUM Campus im Olympiapark treffen Vergangenheit und Zukunft, Spitzensport und Spitzenforschung aufeinander. Fünfzig Jahre nach den Olympischen Sommerspielen von 1972 hatten die Sport- und Gesundheitswissenschaften der TUM im Mai 2022 einen preisgekrönten Neubau mit hochmodernen Sport- und Diagnostikanlagen bezogen. Jetzt wollen der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München an diesem Ort gemeinsam mit der TUM die Weichen für ein Sportereignis stellen, das die Stadt nachhaltig prägen könnte: die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.

Nachdem den Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Sportverbände das Münchner Olympiakonzept am 18. Juni vorgestellt wurde, ging es am 21. Juli im Detail darum, wie unter dem Dach des Munich Performance & Innovation Hub in enger Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Bayern wissenschaftliche Innovation, sportliche Praxis und Leistungsentwicklung zusammenwirken. Bei einem Rundgang über den Campus erhielten die Teilnehmenden unter anderem Einblicke in die Themen Prävention, Trainings- und Grundlagenforschung, Technologie im Sport, Gehirngesundheit sowie Persönlichkeitsentwicklung im Leistungssport.

München bietet einzigartige Bedingungen für Olympische Sommerspiele.

Bayerns Sportminister Joachim Herrmann sagte: „München und Bayern verfügen über beste Voraussetzungen für kompakte Olympische und Paralympische Spiele mit höchster internationaler Strahlkraft. Dazu kommt ein starkes olympisches Erbe, moderne Sportstätten mit kurzen Wegen und eine weltweit anerkannte Wissenschaftslandschaft. Mit der Technischen Universität München als Exzellenz-Universität und höchst kompetenten Partner im Bereich Sport zeigen wir eindrucksvoll, wie Spitzensport, Forschung und Innovation Hand in Hand gehen. Unser Ziel sind nachhaltige Spiele, die weit über den eigentlichen Wettkampf hinaus Impulse für Sport, Gesundheit und Gesellschaft setzen.“

Oberbürgermeister Dominik Krause betont: „München bietet einzigartige Bedingungen für Olympische Sommerspiele. Unser olympisches Erbe von 1972, die internationale Strahlkraft unserer Stadt, die Erfahrung mit Großveranstaltungen und der breite Rückhalt der Menschen machen München zum idealen Standort für Olympia. München ist aber nicht nur Sportstadt, sondern auch führend im Bereich Wissenschaft und Forschung. Die Sportwissenschaft auf dem TUM Campus im Olympiapark ist deshalb eines der Highlights unserer Bewerbung. Dort verbinden sich Innovation und sportliche Praxis. Davon profitieren Spitzensport und Breitensport gleichermaßen.“

Die TUM unterstützt eine Münchner Olympia-Bewerbung von ganzem Herzen.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: „Die TUM unterstützt eine Münchner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele von ganzem Herzen. Die Spiele bieten die Chance, neue Technologien in die Anwendung zu bringen, nachhaltige Infrastruktur zu entwickeln, Menschen für Bewegung zu begeistern und Impulse für Bildung, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Nicht nur für die Dauer der Spiele, sondern Jahrzehnte darüber hinaus.“

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