• 9.7.2026
  • Lesezeit: 2 Min.

Innovationen für die digitale Produktion

Durst und TUM Venture Labs kooperieren bei Robotik und KI

Die Durst Group und die TUM Venture Labs starten eine mehrjährige Zusammenarbeit im Bereich Robotik, KI und Automatisierung für die industrielle Produktion. Damit wird Durst Teil des Innovationsökosystems rund um die Technische Universität München (TUM) und zugleich der erste italienische Partner im Netzwerk der TUM Venture Labs. Mit den Gründungsteams im Venture Lab Robotics / AI werden die Partner an Lösungen für Fragen aus der Industriepraxis arbeiten.

Patrick Pfaff, Managing Director des TUM Venture Labs Robotics / AI, Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, Christoph Gamper, CEO der Durst Group, und Philip Moedinger, Analyst Corporate Development bei Durst. Thomas Roetting / Durst Group
Patrick Pfaff, Managing Director des TUM Venture Labs Robotics / AI, Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, Christoph Gamper, CEO der Durst Group, und Philip Moedinger, Analyst Corporate Development bei Durst, (v.l.)besiegeln die Partnerschaft.

Durst baut intelligente Systeme für den industriellen Digitaldruck und die Produktion. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Brixen ist mit dem Einsatz von Digitalisierung, Automatisierung und Systemintegration ein Vorreiter bei der Transformation hin zu vernetzten, datengetriebenen Produktionsumgebungen.

Die zwölf TUM Venture Labs sind auf je ein bedeutendes Technologiefeld spezialisiert. Den Gründungsteams bieten sie auf diesem Gebiet eine unmittelbare Anbindung an die Spitzenforschung, spezifische technische Infrastruktur, maßgeschneiderte Ausbildungsprogramme, Expertise für den jeweiligen Markt und eine globale Vernetzung mit der Branche und Kapitalgeberinnen und Kapitalgebern. Das Venture Lab Robotics / AI bündelt Kompetenzen in Robotik, Künstlicher Intelligenz, Embedded Systems und industrieller Automatisierung.

Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen ein regelmäßiger fachlicher Austausch, Industry-Challenges, bei denen Gründungsteams Lösungen erarbeiten, sowie die gemeinsame Gestaltung von Entrepreneurship- und Innovationsformaten. Durst bringt reale Fragestellungen aus der Produktion ein – dort, wo Automatisierung, Robotik, KI-basierte Prozesssteuerung und physische Abläufe zusammenkommen. Die Lösungen sollen sich nicht nur auf die Druckindustrie, sondern auch auf angrenzende und branchenübergreifende Anwendungen beziehen.

„Produktion wird vernetzt, lernend, autonom"

„Isolierte Maschinen waren gestern. Produktion wird vernetzt, lernend, autonom. Wir bauen die Systems dafür“, sagt Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer der Durst Group. „München ist für uns kein Zufall. Hier sitzen Talente, die aus der Forschung heraus in kurzen Zyklen Produkte entwickeln. Genau diese Energie suchen wir.“ Für Durst entstehe dadurch eine neue Schnittstelle zu jungen Unternehmen, Forschenden, Studierenden und Industriepartnern. „Robotik und KI verändern die Produktion. Das ist entschieden. Offen ist nur das Tempo. Dafür braucht es neue Formen der Zusammenarbeit: Industrie, Forschung, Start-ups und Talente an einem Tisch.“

„Robotics und AI entfalten ihr Potenzial dort, wo sie auf reale industrielle Herausforderungen treffen“, sagt Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs. „Die Partnerschaft mit Durst verbindet technologische Exzellenz, Unternehmertum und konkrete Anwendung. So entsteht ein starkes Umfeld für neue Automatisierungslösungen rund um die digitale Produktion.“

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